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D. [wie Devil]

28 JanDas DSL-Menuett

Hallo allerseits, hier spricht wieder Peter Müller.

Lala hat es nicht geschafft, die Erde aus dem Pflanzentopf aus dem Wohnzimmer heraus zu tragen, sie entschied sich stattdessen, die Gardinen im Wohnzimmer sanft umzudesignen. Schönheit liegt eben im Auge des Betrachters, und Lala hat es mit unseren Gardinen noch nie wirklich leicht gehabt. Für sie ist das Cremeweiß einfach nur weiß und trist; mit etwas Grau erweckt es einen Eindruck moderner Kunst – auch wenn sie nicht an das Blumenwasser zur vollkommener Vollendung ihrer Schöpfung heran gekommen ist. Wahrscheinlich hat es Mark mit den Inlinern etwas übertrieben, und Lala wollte einfach nur aus dem Wege gehen, und am Besten etwas höher, damit kein weiteres Malheur passiert. Aber nun ist es wie es ist, das frisch gekaufte Vanish Oxi kann endlich in Action erlebt werden. Und seien wir mal ehrlich, diesen Gardinen fehlt eindeutig ein Hauch von Pink.

Heute Mittag war auch der Briefträger da – diesmal der gleiche wie gestern – der Bursche scheint wohl gut zu sein, wenn er immer noch bei der Post arbeitet. Der letzte Briefträger konnte sich mit dem Besitzer des Meyve Market nicht einigen, in welcher Kammer die Post zwischengelagert wird. Letztendlich hat der Herr Ladenbesitzer den Katzentisch mit den Briefmarken gegen ein Regal mit frischen Pflaumen getauscht, und somit war das Thema dann erledigt. Die Post musste sich dann einen neuen Raum suchen, und hatte bei einem Bücherladen Glück. Es war für beide Seiten ein Gewinn. Der Bücherladen hatte auf einmal einen Ansturm an Besuchern, doch das war trügerisch, denn die Besucher waren in erster Linie wegen der Post da. Erst später hatte sich das dann gewendet, als man beim Rückversand der Bücher an eine Online-Filiale einen Frustkauf machte, und sodann als Stammkunde deklariert wurde. Kundenbindung, was auch immer dafür getan werden musste.

Der Briefträger hatte vier Nachrichten, drei schlechte und eine nicht näher spezifizierbare. Der Umschlag von NKL wandere erstmal in den Papierkorb, dann auf den Boden (Rudi! Aus!), dann in den Schredder. Die ersten beiden der übrig gebliebenen Umschläge waren von unserem DSL-Anbieter. Der erste sagte, dass der Umzugsauftrag nach Hintertupfingen nicht möglich sei, da die Luna-Relictus-Allee noch nicht ausgebaut wurde. Der Lieferant der weißen Kästchen habe aktuell Lieferengpässe, somit kann auch der Inhalt des Kästchens noch nicht bestellt werden – das interne System lasse dies nicht zu. Man hat sich vielfach entschuldigt und bat noch einen Augenblick zu warten. Der zweite Brief war etwas ernüchternder, dort stand, dass der Anschluss an der aktuellen Anschrift abgeschaltet wurde, da ja ein Umzugsauftrag eingegangen war. Ich wollte mich beschweren und den netten Kollegen am Service-Telefon mitteilen, dass ich ja noch in Rheinfurt wohne, also griff ich zum Hörer, und hörte – nichts. Die Leitung war bereits tot.

Das Mobiltelefon lief glücklicherweise über den Anbieter mit den vielen bunten Pixeln im Logo. Der Empfang war recht bescheiden, doch es hat ausgereicht, um das Kundentelefon unseres DSL-Anbieters zu erreichen, und mein Problem kundzutun. Die nette Dame – obwohl mit einem merkwürdigen Akzent – hatte mir mitgeteilt, dass das wohl ein Fall für die technische Abteilung sei, und stellte mich erstmal in die Warteschleife. Wieder einmal hörte ich diese 8-Bit-Musik, die ich sehr gut von den Spielekonsolen kannte. Nach einer gefühlten Ewigkeit (es sind gute neun Minuten vergangen!), meldete sich auf der anderen Seite doch noch jemand. Herr Engelbert (so hieß der Mann) hörte sich mein Problem genau an, und bat mich erneut, einen kurzen Moment zu warten. Solange dudelte wieder diese Retromusik aus dem Hörer.

Nach weiteren fünf Minuten am Telefon meldete sich Herr Engelbert zurück und teilte mit, dass der Anschluss abgeschaltet wurde, da ein Umzugsauftrag eingegangen war. Ich entgegnete ihm, dass der Umzug erst noch stattfindet, und ich meinen Telefonanschluss sowie DSL auf der aktuellen Anschrift noch brauche. Herr Engelbert beriet sich noch kurz mit seinem Sitznachbar (diesmal ohne Gedudel im Hörer) und ließ mich wissen, dass die Leitung wieder freigeschaltet worden war. Ich warf einen Blick auf das DSL-Modem, das die Kommunikation mit der Außenwelt ins Haus bringt, und tatsächlich – das grüne Lämpchen leuchtete und signalisierte volle Bereitschaft. Ich griff zum Telefonhörer; aus diesem kam ein Freizeichen. Halleluja, dachte ich, bedankte mich beim Herrn Engelbert und legte das Mobiltelefon beiseite. Doch das Gefühl, dass es nicht so einfach gewesen sein konnte, konnte ich aus meiner Magengrube nicht wirklich verdrängen. Und so kam es auch.

Später am Abend musste unsere TV-Serie mehrere Zwangspausen einlegen. Wie auch so viele, schauen wir bereits unsere Lieblingsserien über ein VOD-Dienst, das bedeutet, Video auf Abruf – also Filme und Serien wann immer man will. Der Ladebalken am Fernseher kam immer wieder hoch, um nach einer Minute einen Pixelbrei von zehn Sekunden abzuspielen. Es kam mir vor wie in den Zeiten der 56k-Modems. Damals musste man minutenlang warten, bis eine halbwegs moderne Website geladen war. Heute ist es manchmal auch so, aber das ist eher den vielen bunten Bildchen und Bannern geschuldet. Früher enthielten Websiten noch überwiegend Informationen, heute dagegen flackern Bildschirme wie Weihnachtsbäume.

Ich griff also wiederholt zum Hörer (der Telefonanschluss war Gottseidank intakt) und wählte die Nummer des technischen Supports meines DSL-Anbieters. Herr Engelbert war bereits in den Feierabend verschwunden, doch Frau Fuchs konnte den Fehler schnell finden und beseitigen. Und tatsächlich konnten wir die Folge ohne weiterer Unterbrechung zu Ende schauen.

Mitten in der Nacht, als alles schlief, war nur der DSL-Router wach. Aber nicht lange. Um vier Uhr einundzwanzig war der Anschluss endgültig tot.



9 AugAller Anfang ist schwer

Hallo allerseits. Wir sind die Familie Müller. Ich heiße Peter Müller, bin 42 Jahre alt, Elektroinstallateur von Beruf; wir haben zwei Kinder, einen Hund, eine Katze, unser Sohn hat einen Hamster und unsere Tochter – die ist noch zu klein für ein Haustier. Wir sind gerade im Umzugsstress, die Hälfte der Vierzimmerwohnung mit fünfundachtzig Quadratmeter wurde bereits in die Kisten verpackt, und es bleibt noch eine Woche bis zu unserem großen Umzug. Wir freuen uns schon auf unser neues Zuhause – unsere eigenen vier Wände, zwei Etagen, plus Keller und Dachboden. Die Grundfläche verdoppelt sich, es gibt auch noch eine schöne Terasse, die in ein Garten mündet, dort will meine Frau, Irmgard, einen kleinen Teich. Ich bin eher für einen Pool, aber man hört Leute sagen, man bräuchte eine Einwilligung vom Stadtrat, denn alles, was von der Norm abweicht (sprich: Pool), muss gesondert genehmigt werden. Zumindest bis Google neue Fotos aufnimmt, danach kann man tun und lassen, was man möchte. Aber dies sind Kopfschmerzen von morgen, zuerst steht uns der Umzug bevor, danach alles Weitere.

Meine Tochter ist drei Jahre alt, sie kann bereits zählen, Schnürsenkel binden und nach Essen schreien, und das bei circa einhundertundvierzig Dezibel, zumindest gefühlt. Zwar schafft es der Flieger, sie zu übertönen, aber dies passiert ja nur zweimal die Stunde – die restliche Zeit muss man es einfach hinnehmen. Sie schaut dann einfach nach oben und zählt die Räder am Fahrwerk. Und betrachtet die Farbe der Einzelteile an der Unterseite des Fliegers. Danach läuft sie zu mir und schreit: „Papa, wenn ich groß bin, will ich auch ein Flugzeug!“ Aber Papa muss sich erst einmal um ein neues Eigenheim kümmern, und danach das Kind auf die Schule schicken, um sodann mit einem guten Abschluss das Kind zur Uni zu verabschieden. Aber dazu später mehr.

Vor drei Jahren, als unsere Tochter geboren wurde, war Mark sieben Jahre alt. Heute ist er zehn, und unsere fünfundsiebzig Quadratmeter sind inzwischen für uns alle zu klein geworden. Auch Rudi, unser Labrador, nimmt inzwischen nicht mehr nur das Wohnzimmer ein, sondern auch die anderen Zimmer der Wohnung. Daher haben wir unsere Sparverträge in ein Eigenheim umgewandelt, und ziehen jetzt aus dem geliebten Rheinfurt nach Hintertupfingen. Ich freue mich schon – endlich frische Luft, Landschaft wohin das Auge reicht und Ruhe, viel Ruhe. Keine Flieger, keine Züge vor dem Fenster, nur Weide. Einen Bach gibt’s auch. Eben ländlich. Und wunderschön.

Zusammen mit dem Eigenheim haben wir auch ein zweites Auto gekauft. Wir haben es uns ausgerechnet, dass die Benzinkosten, wenn diese so bleiben wie jetzt, bereits nach drei Jahren die Kosten für die Monatskarten decken werden. Achja, und vier neue Fahrräder, immerhin sind es gute drei Kilometer bis zum nächsten Tante-Emma-Laden. Nur für den Fall, dass wir schnell etwas brauchen. Es darf halt nicht am Sonntag sein. Und auch nicht am Samstagnachmittag, der Laden schließt bereits um zwei. Aber immerhin gibt es dort jeden Morgen frische Brötchen und hausgemachte Marmelade. Hildebrand Emmer, der der Laden gehört, hat unweit von unserem neuen Eigenheim ein Erdbeerfeld; die Erdbeeren, die am Tag nicht verkauft werden, landen eine Woche später in Einmachgläsern auf den Regalen.Und auch sonst gibt es dort von Artischocken, über Seife bis zu Zedernholzsohlen alles, was man für das ländliche Leben braucht.

Irmgard ruft, Lena hat mal wieder die Topfpflanze umgeworfen, und ich befürchte, Rudi ist auch nicht ganz unschuldig dran. Jetzt muss aber der Papa ran, denn die Sauerei muss aufgeräumt werden, bevor Mark mit seinen Inlinern alles durch die Wohnung schleppt, und Lala, unsere Katze, ihm dabei hilft.

Bald ist’s geschafft.



26 MaiWieder Samsung

Zwei Wochen nachdem die Horizon-Box eingerichtet war, ist der Fernseher flöten gegangen. Wie? Einfach so.

Wir saßen eines Abends da und wollten unsere aktuelle Serie Fringe schauen. Das Essen stand bereits auf dem Tisch, es ging nur noch darum, die fünfte Staffel irgendwie auf den Schirm zu bekommen. Zu diesem Zweck wurde das Folio 100 Tablet reanimiert und mit einer Android-Version versehen, die mit HDMI keine Probleme zu haben schien. Wirklich einfach war das nicht, denn die Arbeiten an dem vier Jahre alten Gerät wurden vor fast zwei Jahren eingestellt – selbst von den Forumsmitgliedern. Toshiba hat das Gerät ja bereits noch der Auslieferung an den MediaMarkt aufgegeben.

Eingerichtet, angeschlossen, und dann fiel auf einmal auf, dass das Kontrastverhältnis nicht mehr stimmte. Andere Quelle gewählt – da funktionierte es – anfangs. Nach einem Neustart des Fernsehers ging’s auch wieder – allerdings die ersten fünf Minuten, danach konnte man dem Kontrast beim hinscheiden zusehen. Andere Quellen wurden ausprobiert, andere Kabel, selbst VGA am Laptop. Nein, es wurde nicht besser – irgendwas an dem Fernseher – vielleicht auch nur ein einziger Kondensator – war hin. „Geplante Obsoleszenz“, fluchte ich und holte eine uralte Zigarettenpackung aus der Kommode auf dem Weg zum Balkon.

Es war Dienstagabend, und am Samstag stand die Eurovision an. Dass der Fernseher flöten gegangen war, ärgerte nicht nur deshalb, sondern auch, weil vor zwei Wochen Horizon ins Haus ihren Einzug gehabt hat. Umso mehr ärgerte ich mich, dass dies jetzt einer Nullrunde gleich kommt. Für den nächsten Tag wurde eine Eruierung des Marktes, sowie eine Erkundigung beim lokalen TV-Reparaturservice geplant. Der Markt hat ergeben, dass billige Fernseher in der Größe (zweiunddreißig Zoll) aktuell um die dreihundert Euro kosten. Für die Reparatur würde ich daher maximal einhundert und fünfzig Euro ausgeben, darüber würde sich ein Neukauf lohnen. Nachdem der TV-Kondensator-und-Mainboard-Flüsterer recht unangenehm am Telefon geäußert hatte, dass die Untersuchung in jedem Falle sechzig Euro teuer wäre (und somit nur noch einhundert und zehn Euro für Ersatzteile übrig blieb), dachte ich mir, ein neuer Fernseher muss ins Haus.

Gesagt – getan, am Donnerstag fuhren wir also zum MediaMarkt. Ich war enttäuscht von dem Gedanken, dass der TV nach rund sechs Jahren Benutzung das Zeitliche gesegnet hatte, aber ich hatte bereits erfahren müssen, dass dies wohl „a normalis rei“ sei, sodass ich mich dem wohl beugen musste. Anfangs war es mir Leid, so viel Geld für vielleicht fünf Jahre TV-Vergnügen auszugeben, sah dann aber ein, dass es nichts bringt – kein Hersteller scheint es heute anders zu machen. Und dann wurde es – wegen der Bildqualität und der Schmäle des Geldbeutels dann doch wieder ein Samsung – trotz aller Enttäuschung dem koreanischen Hersteller gegenüber.

So war es dann, dass der Fernseher für etwa vier- bis fünfhundert Euro (je nach dem, wem man traute) unter der UVP (und günstiger als alle Online-Händler) über den Tisch gegangen war – er war ein Ausstellungsstück, und so wurde noch eine kleine Garantieerweiterung für fünf Jahre abgeschlossen – und ich war mit mir im Reinen.

Der Fernseher ließ sich schnell einrichten. Wer lesen kann, ist zwar klar im Vorteil, aber auch ohne der obligatorischen Ikea-Bedienungsanleitung (Unitymedia sind wohl nicht die einzigen) war der Fernseher schnell aufgestellt, eingerichtet und ins WLAN-Netz eingebunden (und hier rächt sich der Sicherheits-Fanatismus: das WLAN-Kennwort ist zu lang, also musste das Gast-Netzwerk reichen – und selbst das wird sich noch rächen). Und dann ging’s ans Ausprobieren. Auf der oberen Kante entdeckte ich irgendwas, und als ich dieses berührte, fuhr eine Webcam aus. Es wurde spannend.

Im späteren Smart Hub musste ich dann feststellen, dass Samsung gar nicht mehr so schlecht war, wie vermutet. Keine hüpfenden Kätzchen und schlecht übersetzte Menüs. Die Übergänge erinnerten (besonders im Zusammenspiel mit den Kacheln) dann etwas an Windows Phone, aber Samsung wird sein eigenes Süppchen gekocht haben. Schnell musste ich lernen, dass die wichtigsten Apps (ja, hier auch) „Skype“, „Watchever“, „Amazon Instant Video“, „Webbrowser“ und „App Store“ waren – es war mehr als ausreichend. Skype wurde sodann auch gleich getestet, und auch der Webbrowser bekam einen Besuch.

Warum der WLAN-Gastzugang sich rächen wollte, und welche weiteren spannenden Funktionen in der 3D-Glotze stecken, schreibe ich in den nächsten Tagen – es bleiben nun noch sechs Stunden Schlaf.



25 MaiUnitymedia Horizon Recorder

Langsam krabbeln

Vor einiger Zeit, als wir zum zweiten Mal Doctor Who durchgeschaut haben und fast schon zur klassischen Serie übergegangen sind, habe ich angefangen zu recherchieren, wo denn eigentlich die neue achte Staffel ausgestrahlt werden wird. Und so kam ich auf den amerikanischen Sender Fox. Nachdem das mit dem BBC iPlayer nichts geworden war, gab es leider nur noch eine (offizielle) Möglichkeit, die Serie in deutsch und in HD zu schauen – nämlich über diesen besagten Sender. Leider gehörte der Sender zur Gattung Pay-TV, und so suchte ich nach den möglichen Übertragungswegen. Außer über Sky wurde der Sender auch im Kabelfernsehnetz des Unitymedia übertragen. „Ach wie schön“, dachte ich, und informierte mich eingehend über die Möglichkeiten, die mir als einem Kunden zustanden.

Die Dame am Telefon tat ihren Job sehr gut, leider wollte sie auf meine Bitte, mir kein Super-All-In-Paket anzubieten und bitte keine Werbung zu machen, nicht so recht eingehen. Die Mitarbeiter wurden zwar inzwischen aus den osteuropäischen Ländern wieder nach Deutschland geholt („Service made in Germany“), wurden aber womöglich dahingehend getrimmt, dass sie ihre Angebote und Produktinformationen auch dann fehlerfrei und in einem Atemzug raushauen, wenn man bei ihnen um halb-drei Uhr nachts anruft. Umso enttäuschter war sie, als ich ihr geantwortet habe, dass ich mir alles in Ruhe überlege und mich dann wieder melde. Die Enttäuschung wurde mit einem „Guten Tag“ und langen, schnellen Pieptönen aus dem Telefonhörer nur noch bestätigt.

Erste Schritte

Dann, als eine Zeit verging, und ich meinen inneren Schweinehund („Schon wieder Geld ausgeben!“) besiegt habe, habe ich mich wieder auf die Suche gemacht. Die Recherche hat ergeben, dass für den Empfang der Pay-TV-Sender ein Receiver und eine Smartcard von Unitymedia vonnöten sein wird; dieses Ensemble würde dann mit zusätzlichen 10 Euro monatlich zu Buche schlagen, und so rief ich wieder die Kundenbetreuung an, um mir ein gutes Angebot zu machen.

Dort erfuhr ich, dass im Rahmen einer aktuellen Aktion, das gesamte Set und noch mehr für 20€ im Monat mehr zu haben ist, plus gibt es als Sahnehäubchen noch zusätzliche Bandbreite oben drauf. Von den 10€ für die Pay-TV-Sender mitsamt einem einfachen Kabel-Recorder wurde dann ein Paket aus der Horizon-Box, die, anstatt des einfachen HD-Receivers (bei dem übrigens die USB-Ports deaktiviert wurden), die vierzigfache Festplattenkapazität aufweist (nicht dass ich jemals Sendungen aufnehmen würde, aber mehr ist ja meistens gleich besser, zumindest laut Amerika), eine HD-Option für alle Sender – auch für Pay-TV und ProSiebenRTL-Geraffel, sowie die meiste Bandbreite, die man aus dem Unitymedia Anschluss ziehen konnte. Meine Eltern folgten dem Beispiel und fuhren das Upgrade ebenso durch.

Laufen, …

Die neuen Geschwindigkeit wurde wenige Tage später geschaltet. Beim Browsen ist kein signifikanter Unterschied festzustellen, beim Speedtest jedoch reicht der Tacho nicht mehr aus, sodass der Zeiger ständig an der Wand hängt. Im Laufe dieses Experimentes wurde auch festgestellt, dass man über Ethernet eine deutlich schnellere Verbindung bekommt, auch wenn man über WLAN-N verbunden ist.

Nachdem die Box dann auch gekommen war, gab es zunächst einmal einige Anläufe, bevor sie in Betrieb genommen wurde. Unitymedia folgt dem Ikea-Prinzip und erstellt Anleitungen nur noch in Piktogrammen. Das erspart Kosten für den Übersetzer.

Die Box wurde dann, nach langem Hin-und-her an das Coax-Kabel angeschlossen, der mit dem anderen Ende an dem Y-Verteiler hängt, der wiederrum zur Wanddose geht. Der TV-Buchse enger Nachbar ist die Fritz!Box. Und dann ging’s ans Eingemachte. Die Box fand die Netzwerkverbindung über das Kabel (das eingerichtete WLAN wies sie mit einem ironischen Lächeln dankend ab) und installierte sich selbst sowie alle Sender. Dann ging das Vergnügen los.

… fallen …

Nun ja, das mit allen Sendern war auch wörtlich gemeint. Die Box holte alle Sender rein, die wir abonniert und nicht abonniert hatten. Sender löschen? Fehlanzeige. Sender sortieren? Ebenso. Oh, man kann die Sender als Favoriten eintragen. Aber wo sind sie? Oh, vor allen anderen. Und wie greife ich auf sie zu? Zunächst auf den letzten offiziellen, und dann einfach weiterschalten.

Einfach ist aber alles Andere als einfach einfach.

Okay, man kann die Sender nicht sortieren, sondern muss herum zappen. Kann die Box wenigstens ins LAN streamen? Nein, aber es gibt ein Web-Zugang, damit man seine Sender auch im Bett noch schauen kann. Wirklich alle? Nein, nur die, für die die Lizenz vorhanden ist. Fox und einige andere gehören nicht dazu – leider.

… und wieder aufstehen.

Okay, so schlecht ist es nicht wirklich. Die Box verrichtet ihren Dienst. Ja, es ist etwas nervig, dass man die Sender nicht sortieren kann, und dass man nicht ins LAN streamen kann. Die Box kann aber bis zu vier Sendungen gleichzeitig aufnehmen – auch wenn man dann die Werbung nicht überspringen kann. Des Weiteren bietet sie auf der Rückseite der recht klobigen und unhandlichen Tastatur eine vollwertige QWERTZ an. Und wer weiß – vielleicht gibt es ja bald ein Update.



25 MaiUpdate(s)!

Lange, lange ist es her, dass ich zum letzten Mal ein Update der WordPress-Installation gemacht habe. Genauer gesagt – noch nie :) Und das war ein echter Stück Schweizer Käse. Nun ist es endlich vollbracht, und ich kann mit neuen Funktionen herum experimentieren.

Red S

Des Weiteren haben wir ein Update der Telefone und der Mobilfunkverträge. Vodafone war leider nicht wirklich kooperativ, aber wir konnten nach vorhergehender Beratung beim Herrn Müller einen günstigen Tarif mitsamt aktueller Smartphones aushandeln. Nun sind wir beide stolze Besitzer der Sony XPERIA Z1 Compact – nur müssen wir noch lernen, die Geräte zu unterscheiden. Außerdem gab’s eine Vergünstigung im Tarif – aktuell konnten wir die Kosten um 30€ herunter schrauben. Die RED S – Tarife konnten mit ihrer LTE-Geschwindigkeit noch nicht vollends überzeugen, aber vielleicht liegt das an der lausigen noch nicht vollständig ausgebauten Netzabdeckung. Wie dem auch sei – mit 30€ weniger surft es sich nicht schlechter. Und telefonieren? Nun, bei einer Allnet-Flat… Ach, ihr wisst es ja..

Unitymedia

Die Horizon Box wurde geliefert. Nach eingehender Untersuchung der Paketbestandteile wurde erstmals gehofft, dass nicht alles davon gebraucht wurden, leider hat Unitymedia auch ihre Hausaufgaben gemacht und legte nicht mehr und nicht weniger Zeug in den Karton, als tatsächlich gebraucht wurde. Es gab die Horizon-Box und einen Y-Verteiler für das Coax-Kabel, der dann letztenendes doch gebraucht wurde. Anfangs habe ich gehofft, dass die Horizon ihr Kabelsignal aus der bereits vorhandenen TV-Dose bezieht, aber leider wurde ich dann des Besseren belehrt. Unitymedia legt ein Coax-Kabel mit F-Stecker ins Haus, und alles Weitere läuft dann darüber. Umso besser, es geht immer noch nur ein Kabel quer durchs Zimmer. Der Horizon-Box als solcher wird gleich ein ganzer Artikel gewidmet, da das eine eierlegende Wollmilchsau ohne Wolle, Milch und Eiern ist, dafür aber umso mehr Sau. Sorry, Unitymedia – aber die Box braucht noch einige Updates :)



22 Aug„Und so weiter, und so weiter“

Ein sehr interessantes Gedicht habe ich gefunden, in Bezug auf das aktuell laufende Patentverfahren zwischen Samsung und Apple:

Auf freiem Feld und hoch zu Rosse,
Da trafen sich die beiden Bosse.
Ihr Harnisch in der Sonne schimmert,
Dieweil die Luft vor Hitze flimmert.

Schon ruft der eine voll Entrüstung:
„Du Strolch! Du trägst die gleiche Rüstung.“
Worauf der andere bekundet,
Die seine sei mehr abgerundet.

Er ruft sogleich: „Du böser Schelm!
Ich sehe es an deinem Helm,
Das angebrachte Klappvisier,
Gib es zu, es stammt von mir!“

„Was du nicht sagst, du Obergauner,
Mein Zossen war zuerst ein Brauner.“
„Du Scharlatan, es sieht ein jeder,
Dein Zaum gewirkt von meinem Leder.“

„Du Schuft, der Huf ist abgeschaut!“
„Du Lump, die Lanze ist geklaut.“
So zanken unentwegt die Reiter –
Und so weiter, und so weiter …

(entnommen hier)

Und hier sind noch weitere!!!



21 JulLange ist es her…

Es ist tatsächlich lange her, dass ich hier irgendwas geschrieben habe… Dabei ist seh vieles passiert…

Wir sind endlich zusammengezogen! Und das bereits vor mehr als einem halben Jahr. Ab Mitte November wohnen wir nun gemeinsam in Schwalbach. Die Meisten waren schon hier, und auch German hat bereits mit der Schlafcouch Bekanntschaft gemacht und – wie es aussieht – eine innere Beziehung geschlossen :-p

Als Internetanbieter kann ich Unitymedia empfehlen. Allerdings (vorerst) nur, wenn Ihr bereits eine Multimedia-Dose im Zimmer habt. Wir hatten das Glück und unser Anschluss war nach einer Woche ab Bestellung aktiv, nach einer weiteren Woche kam die Hardware, alles super. Leider bekommt man aber bei Unitymedia die Fritzbox nicht mit dem Standard-Anschluss – man muss den ISDN-Anschluss nehmen. Aber auch okay, solange es „nur“ 5€ extra im Monat ist…

Über das Abenteuer mit dem Festnetztelefon lest in einem der nächsten Posts :)



19 SepNeue Domain, Webspace, alles!

So, am heutigen Tage gibt es viele Änderungen. Ich fange einfach mal der Reihe nach an…

Nachdem Herr M. aus S. dann einen eigenen Webserver im Internet stehen hat, dachte ich mir, ich ziehe meine gesamte Homepage mal dorthin rüber. Nach gefühlten fünf Stunden Einrichtens und Kopierens, wurde bereits etwas sichtbar, zu wünschen blieb eigentlich nur die Funktion der Datenbank und – achja, ein Backup vom WordPress habe ich nicht gezogen…

Also A-Record wieder abgeändert, Backup gemacht, wieder abgeändert, und endlich konnte ich dann auch die WordPress Installation starten.. oder nicht? Nein, denn in der MySQL Datenbank waren die neuen Benutzerdaten noch nicht initiiert worden… Aber /etc/init.d/mysql restart macht ja bekanntlich Wunder :)

Datenbank lief, WP ließ sich installieren, prompt war das Skin wieder da, sowie die Daten, Benutzer, allerlei… Nur die Dateien im WordPress sind noch nicht da… Kommt aber noch.

Also, was hat sich letztendlich geändert? Zunächst einmal die WordPress-Installation. Von der 2.9.2 auf die 3.2.1. Webspace ist vielmehr geworden, wo es noch im Paket 100 MB frei waren, sind es jetzt 10000. Weiterhin ist der Blog nun die offizielle Startseite, durch kleine Tricks mit Apache2 erreicht man teilweise lustige Sachen.

Achso, und wem es noch nicht aufgefallen ist… Wir sind weg vom Teenie-Image. Statt www.dymond-online.de ist die neue Domain www.karhapolov.de frisch registriert worden.

Ich sage doch, alles neu :)



3 SepD.MyStart überarbeitet!

Cheers,

D.MyStart wurde überarbeitet, sodass die gespeicherten Links nicht öffentlich zu sehen sind. Hierzu wurde ein kleines aber feines Login-System entwickelt. Manche Benutzer kennen das bereits, dass sie zum Hinzufügen, Bearbeiten oder Löschen eines Links erst authentifizieren müssen. Dies wurde nun umgestellt: man muss sich zuerst einloggen, um auf die Links zugreifen zu können. Als Technik werden Cookies benutzt, die mindestens einen Tag lang gültig sind. (P.S.: vielleicht ist ein Cookie-Refresh nötig…) Die Benutzer-ID ist somit im Cookie gespeichert und im Browser nicht sichtbar.

Login-Bereich wird statt den Links eingeblendet

Das neue Login-System wird statt den Links eingeblendet, wen man nicht eingellogt ist. Zugangsdaten sind die gleichen geblieben. Damit die Daten auf öffentlichen Computern geschützt werden, gibt es auch einen Logout-Button.

Links-Bereich mit Logout-Funktion

Also bleibt alles besser. Bitte beachtet, dass manche Funktionen noch eventuell Bugs aufweisen. Sobald ein Bug erkannt wird, bitte hier in die Kommentare posten.

Wer dies testen und/oder benutzen will und Zugangsdaten braucht, soll mich bitte kontaktieren.

~ Admin



17 JulJ Entercom – Kiss


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